1. Dummy A Prüfung, im November 2013

Ein trainingsreiches Jahr 2013 sollte nun durch die Dummy-A-Prüfung am 2.Nov.2013 in Backnang mit Richterin Monika Schönbuch seinen Abschluss finden. Trotz der übersichtlichen Aufgaben und dem schönen Gelände war Paula nicht so spritzig, wie ich es von ihr kenne wenn sie beim Training übers Gelände fegt. War sie noch müde vom Geschwistertreffen am Vortag? Bei der Verlorensuche war sie noch schön dabei und holte schnell die ersten 2 Dummies aus dem Gebiet, beim 3. gab ich ihr etwas Richtungshilfe, so dass sie zum Erfolg kam. 15 Punkte. Der Appell war schon etwas schwieriger: bei der Fußarbeit tänzelte sie mehr hinter als neben mir, so dass sie dann auch das Dummy nicht gut markierte. Folge war, sie musste danach suchen und das bewertete die Richterin insgesamt mit nur 12 Punkten. Die folgende Landmarkierung markierte sie wieder sehr gut und wir holten Punkte auf ,19 Punkte, bevor wir uns dann bei der Wasserarbeit mühsam wenigstens 2 Punkte. erkämpften. Sie zögerte so lange, bis sie dann am Ufer endlich einstieg. Das Dummy im Fang kam sie dann zwar direkt zu mir, ich konnte es aber bei der  Ausgabe nicht „auffangen“. Die Bewertung war wirklich sehr großzügig. So gingen wir mit einem BESTANDEN und 48 Punkten nach Hause! Phuu, geschafft! Mein Resümee für diesen Tag war: das können wir besser! Und ich beschloss, eine 2. Dummy-A-Prüfung im Frühjahr 2014 zu wiederholen.  

2. Dummy A Prüfung, im April 2014

Als wir im November 2013 die DummyA-Prüfung bestanden hatten, war mir klar, dass wir das Ergebnis von 48 Punkten. verbessern können. Deshalb meldete ich unser Team im Frühjahr zu einer zweiten Dummy A Prüfung an. Diesmal führte uns der Weg nach Großheubach auf den Rosshof, der bereits in diesen Fachkreisen sehr bekannt ist. Unser Richter war Detlef Henrich! Gut vorbereitet waren wir durch das Training und deshalb gingen wir es diesmal ruhig an (die Aufregung kam aber trotzdem!!!). An den Start gingen 15 Teams bei trübem, nebeligen Wetter. Verlorensuche In einem kleinen Waldstück stehen HF, Hd. und Richter erhöht, ringsum das Suchengebiet ist abschüssig, ca. 3-4 m tiefer. 5 Dummys werden in das Gebiet hineingeworfen. Team sollte 2-3 Dummys holen. Paula: war bei dieser ersten Aufgabe sehr eifrig dabei und holte statt des 2. Dummies erst einmal einen Knochen, der ihr bei der Suche in die Nase stieg. Zum Glück gab sie ihn mir und ich durfte sie neu ansetzen. So verloren wir zwar Punkte, war mir aber lieber als wenn sie mit dem Knochen entwischt wäre!!!! 2. + 3. Dummy klappte danach gut. 13 Punkte! Appell und Markierung Teil 1: Hangige Wiese, nach unten abgegrenzt durch Hecke. HF, Hd. und Richter stehen oben, Werfer/Schütze  laufen vor der Hecke entlang. Fußarbeit nach unten auf die Hecke zu, nach 5 m bleiben Richter, HF/Hd. stehen, Schuss – Dummy fliegt, Trupp bewegt sich jetzt auf das Dummy zu, nach 5 m wieder Schuss, dann Apport. Paula: Bei dieser Aufgabe war die Schwierigkeit, sich auf das Dummy zuzubewegen. Einige Team sind hieran gescheitert, weil der Hund einsprang. Deshalb habe ich Paula nochmal „Sitz“- und „Fuß“-Kommando gegeben, bevor sie nach der Fußarbeit das Dummy holen durfte. Hat uns 18 Punkte gebracht. Teil 2: Markierung gleich im rechten Winkel gearbeitet: Team bewegte sich jetzt kurz nach rechts, dort stand in ca. 20 m Entfernung an der Hecke der 2. Schütze/Werfer, Team bleibt stehen, Schuss – Dummy – Apport Paula: hat super markiert und das Dummy ohne Punkteverlust gebracht: 20 Punkte. Wassermarkierung Am Mainufer an einer Stelle mit leichtem Einstieg wurde gearbeitet: Team steht ca. 8 m von der Uferkante, Schütze/Werfer stehen rechts, in 10 m Entfernung vom Team, nahe an der Uferkante, Schuss – Dummy – Apport Paula: Durch die Büsche, die am Ufer standen, war der Blick aufs Dummy erschwert. Paula zögerte wie immer etwas beim Einstieg und deshalb gab ich ihr nochmals den „Apport“-Befehl. Danach hat sie es geschafft und brachte unter animierendem Händeklatschen meinerseits das Dummy bis zu mir, ohne Schütteln oder Fallenlassen, in die Hand. 14 Punkte.

Unser Ziel für 2013 war damit erreicht

48 Pkt

65 Pkt

80 Pkt

Prüfungen

Labrador-of-hohenlohe.de

„Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.“ (Robert Lembke)
Foto: Labrador-of-Hohenlohe
1.Schnupper Workingtest, im Mai 2013 Der Schäufele-Cup in Allersberg/Nürnberg war der Auftakt von 3 SWT, die ich uns für das Jahr vorgenommen hatte. Es waren sehr viele Teams am Start, weil außer den Schnupperern auch A- und F-Niveau geprüft wurden. Dank der sehr guten Organisation war das aber alles kein Problem. Das ansprechende „Catering“ und der „alles-für-den-Hund-Verkaufsstand“ ließen auch in den Wartepausen keine Wünsche offen…. Paula war super ! Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die Aufgaben waren relativ leicht. Alles nur (!) Markierungen auf kurze Entfernungen (ca. 30 m). Bei  jeder Aufgabe wurde mit Schuss gearbeitet. Kein Problem für Paula. Eine Aufgabe war mit Wasser und in einer anderen ein kleines Voran eingebaut. Von den Richtern wurde auch der Hundeführer mit beurteilt.  Von 5 Aufgaben haben wir 4 mit durchschn. 18 Punkten geschafft! Nur bei 1 Aufgabe habe ich Paula geschickt, bevor mir der Richter das Zeichen gab und das war dann ein gravierender Fehler, der uns Punkte kostete. Zum Glück ist mir das nur jetzt beim Schnuppertraining passiert. Aber wirklich, es war ein super Tag, schönes Wetter, und die Richter waren auch o.k.
2.Schnupper Workingtest, im Juni 2013 Unser 2. SWT fand bei Augsburg statt: Young-Star-Trophy. Auch hier gaben wir uns alle Mühe, trotz Aufregung und Anspannung unser Bestes zu geben und unter den Augen erfahrener Richter unter Beweis zu  stellen. Das Ergebnis war ebenfalls ein „GUT“. Die Aufgaben, diesmal ohne Wasser, waren 1. Markierung und Voran im Wald, 2. im hohen Gras/Schilf  zwei Markierungen (etwas schwer, hätte auch Paula auf das 2. suchen lassen können) und 3. Zwei Markierungen auf einer Linie: erste selber holen,  zweite der Hund, am Werfer vorbei. Bedingt durch die warme Witterung wurde dann die letzte Aufgabe gestrichen.    Bei allen Aufgaben arbeitete Paula sehr konzentriert und willig. Die Verlustpunkte entstanden eher durch meine Unerfahrenheit im Umgang mit  ungewohnten Aufgaben. Wie sollte ich jetzt Paula schicken, um zum schnellstmöglichen Erfolg zu kommen? Diese Erfahrung fand ich sehr wichtig für  mich, um dann mit mehr Sicherheit an den 3. SWT heranzugehen. 3.Schnupper Workingtest, im August 2013 Schnuppern im Forst  Es wird an diesem Sonntag, 25. August, den ganzen Tag durchgehend regnen! Trotzdem ließen wir uns davon nicht abhalten und fuhren Richtung  Nürnberg, nach Sulzbach-Rosenberg. Richter waren das Ehepaar Behringer, das musste sein! Und auch hier tolle Aufgaben, alles im Wald und ein  schöner Mix aus (Memory)-Markierungen, Steadyness, Vertrauen und Suche. Wie Petra B. selbst sagt: auf A-Niveau und immer so gestaltet, dass der  Hund zum Erfolg kommt und das Team noch was gelernt hat. Die letzte Aufgabe war trotz später Nachmittagsstunde und regennassen Hunden und  Herrchen eine interessante Wasseraufgabe: Team steht auf einem Waldweg und sieht nicht den kleinen Waldsee, der in kurzer Entfernung davor nach  einer Ufersteigung liegt und eingewachsen ist. Schütze und Werfer stehen oben am Uferrand und werfen eine beschossene Markierung ins Wasser. Ganz leise ist der „Platsch“ zu hören und jetzt  sollte der Hund das Dummy holen …. Paula hat mit bei dieser Aufgabe überrascht, denn ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie diese Aufgabe nach diesem langen anstrengenden Tag  noch meistern würde! Aber sie hat es geschafft! Bewertungen und für unser Team insgesamt ein Prädikat „GUT“.

1.Workingtest „Mainschleife“, im August 2016

Endlich ein WT in unserer Nähe und der Termin passte!!! Also meldeten wir uns an und Philipp als Helfer gleich mit, damit wir auch wirklich einen Startplatz bekommen! Diesmal war Paulas Schwester Luna mit Kirstie & Ralf auch dabei. Das Wetter konnte nicht besser sein und so brachen wir in der Früh mit guten Voraussetzungen auf! Richter waren Petra Behringer und Ursula Friedrich. An diesem Tag überraschte mich Paula mit vollem Einsatz, super Konzentration und vielen Punkten! Los ging es mit einer Aufgabe übers Feld mit weiten Entfernungen und auf dem Zurückkommen fiel ein Schuss und ein zweites Dummy. Alles mit Bravour gemeistert - super Einstieg! Zweite Aufgabe in hohem Bewuchs mit viel Tamm-Tamm flogen mehrere Dummies. Zwei davon sollten geholt werden - perfekt gemacht! Bevor wir die dritte Aufgabe lösen durften, mussten wir seeeehr laaaange warten bevor wir dran waren. Es war eine Wasseraufgabe. Paula war inzwischen schon richtig heiß (wie auch das Wetter). Dann geschah es: beim Fußlaufen zur Aufgabe bog Paula kurzentschlossen ins Wasser ab :-(  Petra Behringer sah das zum Glück gelassen und sagte: "das kostet ein paar Punkte" (!), die Aufgabe selber:  Schuss und Dummy flog nicht sichtig ins Wasser, löste Paula dann wieder sehr gut.  Die vierte Aufgabe war schon etwas kniffliger in hohem Gras: ein Dummy ablegen, Fußlaufen, zweites Dummy flog in Entfernung, Fußlaufen, 1. Dummy holen, 2. Dummy holen...... das hatte Paula dann nicht mehr auf dem Schirm und musste großräumig suchen! Trotzdem gute Punktzahl bekommen!!! Die fünfte Aufgabe war dann eine Teamarbeit in einem kleinen Gelände, das von Sträuchern eingezäunt ist. Abwechselnd sollte Dummies geholt werden, die zuvor mit lautem Tamm-Tamm rechts und links geworfen wurden. Sehr schöne Aufgabe, wurde von Paula gut gearbeitet, ich war sehr zufrieden! Somit ergab dieser Workingtest für uns insgesamt 80 Punkte - super gemacht!!!

Weihnachtsworkingtest, im Dezember 2014

Die Trainingsgruppe von Rainer Kern, der ich seit Nov. 2014 beigetreten bin, veranstaltete am Nikolaustag einen (inoffiz.) Workingtest für alle Gruppe S-A-F. Im Jahr 2014 hatten wir noch keine Gelegenheit, einen WT zu besuchen und so nutzten wir diesen, um unser "Können" abfragen zu lassen! Die Richter waren: Kern / Pfannenstiel / Ziegler, ein entspanntes Team mit individuellen Vorlieben und Aufgaben! Da es keine "Bewertungen" in dem Sinne wie bei einem offiz. WT gab, waren wir auch ziemlich entspannt. In den Wochen zuvor bin ich relativ wenig zum trainieren gekommen und so war es mir gerade recht, nur "just for fun" mitzumachen. Was mich sehr gefreut hat war der Eifer und die Bereitschaft von Paula, ordentlich Fuß zu laufen und meine Anweisungen anzunehmen! Ich konnte sehen, wie begeistert und ausdauernd sie war, und das Dummy auch auf Entfernung und trotz Hindernisse nicht aus den Augen verlor. Bei dem Hindernis "Wasser" allerdings suchte sie nach Alternativen für den Rückweg um nicht bei 1°C nass zu werden und nahm gleich einen Umweg bei der Rückgabe bzw. zögerte in einer anderen Aufgabe, den Bach zu überqueren. Das kostete uns zwar Punkte, aber das Lob des Richters, der unsere Teamarbeit positiv bewertete,  war mehr wert! Wir waren zufrieden und konnten das Jahr mit einem guten Gefühl und mit neuen Herausforderungen für 2015 abschließen. Markierung und kleine Suche T1: Schuss, Markierung fällt hinter eine Hecke in die Tiefe; Paula hatte dabei das Problem, in die Tiefe zu gehen ....., nahm aber jedes Kommando von mir als Hilfestellung an. T2: Kleine Suche in einem begrenzten Gebiet mit niedrigem Bewuchs, dabei ging sie oft drüber hinaus, zu sehr in die Tiefe.... Markierung mit Geländeübergang Fußarbeit, Markierung übern Bach, super geklappt     zurück auf Umwegen in großem Bogen :-)) Walk-up mit Geländeübergang Walk-up, 1.Schuss fällt, weiter im Fuß, 2. Schuss, Markierung fällt an den Waldrand; Paule geht raus, nimmt meine Hilfe an, pickt und kommt .... sucht den Umweg ....übern Bach zurück ;-))

82 Pkt

2.Workingtest "Alt trifft Jung", im Juni 2018

Zu diesem Workingtest meldete ich uns bei A an, weil Paula trotz ihrer inzwischen 8 Jahren, sehr motiviert, arbeitswillig und mit guter Kondition war. Außerdem waren die Richterinnen: Petra Behringer, Monika Schönbach und Evelyn Schlösser sehr passend für uns und ich hatte ein gutes Gefühl!!! Wir reisten entspannt an und sahen, dass alles gut vorbereitet und organisiert war. Die Richterinnen begrüßten alle Teilnehmer und schon konnte es los gehen. Zum Glück waren an diesem heißen Tag alle Aufgaben im schattigen Wald und am Ende konnten sich alle Hunde im kleinen See erfrischen. Die Aufgaben bestanden A-typischerweise in Markierungen in allen möglichen Variationen (Evelyn Schlösser), einer großen Suche als Teamaufgabe (Monika Schönbach) und einer Kombiaufgabe: Fußarbeit - Voran - Suche - Markierung - Halbblind (Petra Behringer). Unser Team bekam für die Fußarbeit jeweils volle Punktzahl (= 20 Pkt), für die große Suche volle Punktzahl (20 Pkt.) und für die Teilaufgaben Markierungen 5-7-7-6-7-10 Punkte. Das heißt für uns also im Training zurück zu den Basics: MARKIERUNGEN! Ich war überrascht, dass Paula sich bei den Markierungen so schwer getan hatte. Sie ließ sich trotzdem sehr gut einweisen und es hat mich sehr gefreut, dass wir als Team so gut zusammen gearbeitet haben und sie meine Unterstützung so gut angenommen hatte. Punktzahl zusammen: 82 / 100 Punkten = SEHR GUT

3.Workingtest "Stormy Weather" , im Juli 2018

Nach dem letzten erfolgreichen Workingstest vor 2 Wochen, war ich gut motiviert, auch dieses Mal wieder mit Paula einen Workingstest zu bestehen!!! Das Gelände in Allersberg bietet alles, was man für einen vielseitigen WT braucht...Die 5 Richter waren: Volders(B), Vivijs(B), Lazzeretto(I), Theuerkauf(D), Koch(D). Die Aufgaben waren sehr abwechslungsreich, interessant und anspruchsvoll. Es waren gleich 2 Teamaufgaben dabei, eine Wasseraufgabe und eine klassische Doppelmarkierung. Zu Beginn des Richtens machte uns die Sonderleitung darauf aufmerksam, dass es vor allem auf die "BASICS" ankommen wird!!!! Wir sind gespannt! Bei jeder einzelnen Aufgabe spürte man - anders als bei "Alt trifft Jung" - die Anspannung aller Teilnehmer und die strengen Maßstäbe der Richter! Die ersten Teams kamen zum Teil frustriert von den Aufgaben, weil "nicht bestanden"... Diese Tatsache und auch das heiße Wetter drückte natürlich sehr auf die Stimmung. Unsere Aufgaben liefen recht gut, habe aber zu viele Punkte verloren, weil ich Paula zur "Sicherheit" mit Kommandos wie Fuß, Sitz unterstützte. Ich hatte den Eindruck, dass es gar nicht um die Erfüllung der Aufgabe ging, sondern NUR um die "Freifolge" (was natürlich auch wichtig ist) und bei diesem WT zu streng bewertet wurde. Gegen Ende - bei unserer letzten Team-Aufgabe - wurde für Paula der Druck zu groß und fing an zu fiepen. Das war dann auch für uns eine "NULL" und haben leider diesen WT NICHT BESTANDEN.
Foto: Labrador-of-Hohenlohe Foto: Labrador-of-Hohenlohe Foto: Labrador-of-Hohenlohe Foto: Labrador-of-Hohenlohe Foto: Labrador-of-Hohenlohe Foto: Labrador-of-Hohenlohe

leider nicht bestanden !

Workingtest  “am Saugraben“, im Oktober 2018

In diesem Jahr sollte unser Abschluss der kleine WT "Am Saugraben" werden. Deshalb meldete ich uns kurz vorher an, um unter den Augen eines sehr erfahrenen Richter-Teams: Jörg Mente und Ursula Friedrich unsere Leistungen unter Beweis stellen zu können. Dieser WT ist wirklich ein Geheimtipp für diejenigen Hundeführer, die das ruhige und heimelige Ambiente mögen. Es war eine Wohltat, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und nach den gearbeiteten Retriev's von den Richtern auch deren Einschätzung bzw die Punktzahl gesagt zu bekommen! Es waren insgesamt 5 Aufgaben: - kleine Suche über Wasser ins Suchengebiet - Mark auf eine Insel und Verleitmark auf dem Rückweg, das dann ebenfalls geholt   werden sollte - Fußarbeit und Markierung - Markierung und Halbblind - 2 Markierungen über einen ca 50 cm hohen Holzzaun Unser Team hat alle Aufgaben gut bis sehr gut gearbeitet. Bei der letzten Aufgabe mit dem Holzzaun haben wir sogar volle Punktzahl bekommen, obwohl wir diese Art von Retriev's noch nicht geübt hatten. Bei den anderen Aufgaben gab es immer wieder Minuspunkte, weil Paula entweder schlecht markiert hat oder beim Wasser den Weg zurück über Umwege genommen hatte. Und nun kommts: ICH habe bei Aufgabe Nr. 2, die mit der Verleitung, einen groben Fehler gemacht. Als Paula sich schüttelte ließ sie das Dummy fallen und schaute zur Verleitung. In dem Moment war ich mir nicht sicher, ob sie dahin rennt und habe ihr mit meinem Kommando " Apport" nochmal das Dummy in Erinnerung gerufen und diese Aufforderung wurde als NULL bewertet! Dieser Verstoß gegen die Regeln war mir leider bis dahin nicht bekannt, werde ich mir aber sicher merken!!! Als Resümee würde ich sagen: Paula hat mit ihren fast 9 Jahren alles gegeben, viel Arbeitseifer gezeigt und Spaß daran gehabt (hat die Richterin bestätigt) und das war das Ziel dieses Tages!!!

leider nicht bestanden !

2. Dummy A Prüfung, 

im April 2014

Als wir im November 2013 die DummyA-Prüfung bestanden hatten, war mir klar, dass wir das Ergebnis von 48 Punkten. verbessern können. Deshalb meldete ich unser Team im Frühjahr zu einer zweiten Dummy A Prüfung an. Diesmal führte uns der Weg nach Großheubach auf den Rosshof, der bereits in diesen Fachkreisen sehr bekannt ist. Unser Richter war Detlef Henrich! Gut vorbereitet waren wir durch das Training und deshalb gingen wir es diesmal ruhig an (die Aufregung kam aber trotzdem!!!). An den Start gingen 15 Teams bei trübem, nebeligen Wetter. Verlorensuche In einem kleinen Waldstück stehen HF, Hd. und Richter erhöht, ringsum das Suchengebiet ist abschüssig, ca. 3-4 m tiefer. 5 Dummys werden in das Gebiet hineingeworfen. Team sollte 2-3 Dummys holen. Paula: war bei dieser ersten Aufgabe sehr eifrig dabei und holte statt des 2. Dummies erst einmal einen Knochen, der ihr bei der Suche in die Nase stieg. Zum Glück gab sie ihn mir und ich durfte sie neu ansetzen. So verloren wir zwar Punkte, war mir aber lieber als wenn sie mit dem Knochen entwischt wäre ! 2. + 3. Dummy klappte danach gut. 13 Punkte! Appell und Markierung Teil 1: Hangige Wiese, nach unten abgegrenzt durch Hecke. HF, Hd. und Richter stehen oben, Werfer/Schütze  laufen vor der Hecke entlang. Fußarbeit nach unten auf die Hecke zu, nach 5 m bleiben Richter, HF/Hd. stehen, Schuss – Dummy fliegt, Trupp bewegt sich jetzt auf das Dummy zu, nach 5 m wieder Schuss, dann Apport. Paula: Bei dieser Aufgabe war die Schwierigkeit, sich auf das Dummy zuzubewegen. Einige Team sind hieran gescheitert, weil der Hund einsprang. Deshalb habe ich Paula nochmal „Sitz“- und „Fuß“-Kommando gegeben, bevor sie nach der Fußarbeit das Dummy holen durfte. Hat uns 18 Punkte gebracht. Teil 2: Markierung gleich im rechten Winkel gearbeitet: Team bewegte sich jetzt kurz nach rechts, dort stand in ca. 20 m Entfernung an der Hecke der 2. Schütze/Werfer, Team bleibt stehen, Schuss –Dummy – Apport Paula: hat super markiert und das Dummy ohne Punkteverlust gebracht: 20 Punkte. Wassermarkierung Am Mainufer an einer Stelle mit leichtem Einstieg wurde gearbeitet: Team steht ca. 8 m von der Uferkante, Schütze/Werfer stehen rechts, in 10 m Entfernung vom Team, nahe an der Uferkante, Schuss – Dummy – Apport Paula: Durch die Büsche, die am Ufer standen, war der Blick aufs Dummy erschwert. Paula zögerte wie immer etwas beim Einstieg und deshalb gab ich ihr nochmals den „Apport“-Befehl. Danach hat sie es geschafft und brachte unter animierendem Händeklatschen meinerseits das Dummy bis zu mir, ohne Schütteln oder Fallenlassen, in die Hand. 14 Punkte

Unser Ziel für 2013

48 Pkt

65 Pkt

80 Pkt

Prüfungen

Labrador-of-hohenlohe.de

„Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.“ (Robert Lembke)
Foto: Labrador-of-Hohenlohe

war damit erreicht

1. Dummy A Prüfung,

im November 2013

Ein trainingsreiches Jahr 2013 sollte nun durch die Dummy-A-Prüfung am 2.Nov.2013 in Backnang mit Richterin Monika Schönbuch seinen Abschluss finden. Trotz der übersichtlichen Aufgaben und dem schönen Gelände war Paula nicht so spritzig, wie ich es von ihr kenne wenn sie beim Training übers Gelände fegt. War sie noch müde vom Geschwistertreffen am Vortag? Bei der Verlorensuche war sie noch schön dabei und holte schnell die ersten 2 Dummies aus dem Gebiet, beim 3. gab ich ihr etwas Richtungshilfe, so dass sie zum Erfolg kam. 15 Punkte. Der Appell war schon etwas schwieriger: bei der Fußarbeit tänzelte sie mehr hinter als neben mir, so dass sie dann auch das Dummy nicht gut markierte. Folge war, sie musste danach suchen und das bewertete die Richterin insgesamt mit nur 12 Punkten. Die folgende Landmarkierung markierte sie wieder sehr gut und wir holten Punkte auf ,19 Punkte, bevor wir uns dann bei der Wasserarbeit mühsam wenigstens 2 Punkte. erkämpften. Sie zögerte so lange, bis sie dann am Ufer endlich einstieg. Das Dummy im Fang kam sie dann zwar direkt zu mir, ich konnte es aber bei der  Ausgabe nicht „auffangen“. Die Bewertung war wirklich sehr großzügig. So gingen wir mit einem BESTANDEN und 48 Punkten nach Hause! Phuu, geschafft! Mein Resümee für diesen Tag war: das können wir besser! Und ich beschloss, eine 2. Dummy-A-Prüfung im Frühjahr 2014 zu wiederholen.

Workingtest „Mainschleife“, 

im August 2016

Endlich ein WT in unserer Nähe und der Termin passte!!! Also meldeten wir uns an und Philipp als Helfer gleich mit, damit wir auch wirklich einen Startplatz bekommen! Diesmal war Paulas Schwester Luna mit Kirstie & Ralf auch dabei. Das Wetter konnte nicht besser sein und so brachen wir in der Früh mit guten Voraussetzungen auf! Richter waren Petra Behringer und Ursula Friedrich. An diesem Tag überraschte mich Paula mit vollem Einsatz, super Konzentration und vielen Punkten!Los ging es mit einer Aufgabe übers Feld mit weiten Entfernungen und auf dem Zurückkommen fiel ein Schuss und ein zweites Dummy. Alles mit Bravour gemeistert - super Einstieg! Zweite Aufgabe in hohem Bewuchs mit viel Tamm-Tamm flogen mehrere Dummies. Zwei davon sollten geholt werden - perfekt gemacht! Bevor wir die dritte Aufgabe lösen durften, mussten wir seeeehr laaaange warten bevor wir dran waren. Es war eine Wasseraufgabe. Paula war inzwischen schon richtig heiß (wie auch das Wetter). Dann geschah es: beim Fußlaufen zur Aufgabe bog Paula kurzentschlossen ins Wasser ab :-(  Petra Behringer sah das zum Glück gelassen und sagte: "das kostet ein paar Punkte" (!), die Aufgabe selber:  Schuss und Dummy flog nicht sichtig ins Wasser, löste Paula dann wieder sehr gut.  Die vierte Aufgabe war schon etwas kniffliger in hohem Gras: ein Dummy ablegen, Fußlaufen, zweites Dummy flog in Entfernung, Fußlaufen, 1. Dummy holen, 2. Dummy holen...... das hatte Paula dann nicht mehr auf dem Schirm und musste großräumig suchen! Trotzdem gute Punktzahl bekommen!!! Die fünfte Aufgabe war dann eine Teamarbeit in einem kleinen Gelände, das von Sträuchern eingezäunt ist. Abwechselnd sollte Dummies geholt werden, die zuvor mit lautem Tamm-Tamm rechts und links geworfen wurden. Sehr schöne Aufgabe, wurde von Paula gut gearbeitet, ich war sehr zufrieden! Somit ergab dieser Workingtest für uns insgesamt 80 Punkte - super gemacht!!!
1.Schnupper Workingtest, im Mai 2013 Der Schäufele-Cup in Allersberg/Nürnberg war der Auftakt von 3 SWT, die ich uns für das Jahr vorgenommen hatte. Es waren sehr viele Teams am Start, weil außer den Schnupperern auch A- und F-Niveau geprüft wurden. Dank der sehr guten Organisation war das aber alles kein Problem. Das ansprechende „Catering“ und der „alles-für-den-Hund-Verkaufsstand“ ließen auch in den Wartepausen keine Wünsche offen…. Paula war super ! Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die Aufgaben waren relativ leicht. Alles nur (!) Markierungen auf kurze Entfernungen (ca. 30 m). Bei  jeder Aufgabe wurde mit Schuss gearbeitet. Kein Problem für Paula. Eine Aufgabe war mit Wasser und in einer anderen ein kleines Voran eingebaut. Von den Richtern wurde auch der Hundeführer mit beurteilt.  Von 5 Aufgaben haben wir 4 mit durchschn. 18 Punkten geschafft! Nur bei 1 Aufgabe habe ich Paula geschickt, bevor mir der Richter das Zeichen gab und das war dann ein gravierender Fehler, der uns Punkte kostete. Zum Glück ist mir das nur jetzt beim Schnuppertraining passiert. Aber wirklich, es war ein super Tag, schönes Wetter, und die Richter waren auch o.k.
2.Schnupper Workingtest, im Juni 2013 Unser 2. SWT fand bei Augsburg statt: Young-Star-Trophy. Auch hier gaben wir uns alle Mühe, trotz Aufregung und Anspannung unser  Bestes zu geben und unter den Augen erfahrener Richter unter Beweis zu  stellen. Das Ergebnis war ebenfalls ein „GUT“. Die Aufgaben, diesmal ohne  Wasser, waren 1. Markierung und Voran im Wald, 2. im hohen Gras/Schilf  zwei Markierungen (etwas schwer, hätte auch Paula auf das 2. suchen lassen  können) und 3. Zwei Markierungen auf einer Linie: erste selber holen,  zweite der Hund, am Werfer vorbei. Bedingt durch die warme Witterung  wurde dann die letzte Aufgabe gestrichen.    Bei allen Aufgaben arbeitete Paula sehr konzentriert und willig.  Die Verlustpunkte entstanden eher durch meine Unerfahrenheit im Umgang  mit ungewohnten Aufgaben. Wie sollte ich jetzt Paula schicken, um zum  schnellstmöglichen Erfolg zu kommen? Diese Erfahrung fand ich sehr wichtig  für mich, um dann mit mehr Sicherheit an den 3. SWT heranzugehen. 3.Schnupper Workingtest, im August 2013 Schnuppern im Forst  Es wird an diesem Sonntag, 25. August, den ganzen Tag durchgehend regnen!  Trotzdem ließen wir uns davon nicht abhalten und fuhren Richtung  Nürnberg, nach Sulzbach-Rosenberg. Richter waren das Ehepaar Behringer,  das musste sein! Und auch hier tolle Aufgaben, alles im Wald und ein  schöner Mix aus (Memory)-Markierungen, Steadyness, Vertrauen und Suche.  Wie Petra B. selbst sagt: auf A-Niveau und immer so gestaltet, dass der  Hund zum Erfolg kommt und das Team noch was gelernt hat.  Die letzte Aufgabe war trotz später Nachmittagsstunde und regennassen  Hunden und Herrchen eine interessante Wasseraufgabe: Team steht auf  einem Waldweg und sieht nicht den kleinen Waldsee, der in kurzer  Entfernung davor nach einer Ufersteigung liegt und eingewachsen ist. Schütze und Werfer stehen oben am Uferrand und werfen eine beschossene  Markierung ins Wasser. Ganz leise ist der „Platsch“ zu hören und jetzt  sollte der Hund das Dummy holen …. Paula hat mit bei dieser Aufgabe überrascht, denn ich hatte nicht damit  gerechnet, dass sie diese Aufgabe nach diesem langen anstrengenden Tag  noch meistern würde! Aber sie hat es geschafft! Bewertungen und für unser Team insgesamt ein Prädikat „GUT“.

Weihnachtsworkingtest, im Dezember 2014

Die Trainingsgruppe von Rainer Kern, der ich seit Nov. 2014 beigetreten bin, veranstaltete am Nikolaustag einen (inoffiz.) Workingtest für alle Gruppe S-A-F. Im Jahr 2014 hatten wir noch keine Gelegenheit, einen WT zu besuchen und so nutzten wir diesen, um unser "Können" abfragen zu lassen! Die Richter waren: Kern / Pfannenstiel / Ziegler, ein entspanntes Team mit individuellen Vorlieben und Aufgaben! Da es keine "Bewertungen" in dem Sinne wie bei einem offiz. WT gab, waren wir auch ziemlich entspannt. In den Wochen zuvor bin ich relativ wenig zum trainieren gekommen und so war es mir gerade recht, nur "just for fun" mitzumachen. Was mich sehr gefreut hat war der Eifer und die Bereitschaft von Paula, ordentlich Fuß zu laufen und meine Anweisungen anzunehmen! Ich konnte sehen, wie begeistert und ausdauernd sie war, und das Dummy auch auf Entfernung und trotz Hindernisse nicht aus den Augen verlor. Bei dem Hindernis "Wasser" allerdings suchte sie nach Alternativen für den Rückweg um nicht bei 1°C nass zu werden und nahm gleich einen Umweg bei der Rückgabe bzw. zögerte in einer anderen Aufgabe, den Bach zu überqueren. Das kostete uns zwar Punkte, aber das Lob des Richters, der unsere Teamarbeit positiv bewertete,  war mehr wert! Wir waren zufrieden und konnten das Jahr mit einem guten Gefühl und mit neuen Herausforderungen für 2015 abschließen. Markierung und kleine Suche T1: Schuss, Markierung fällt hinter eine Hecke in die Tiefe;Paula hatte dabei das Problem, in die Tiefe zu gehen ....., nahm aber jedes Kommando von mir als Hilfestellung an. T2: Kleine Suche in einem begrenzten Gebiet mit niedrigem Bewuchs, dabei ging sie oft drüber hinaus, zu sehr in die Tiefe.... Markierung mit Geländeübergang Fußarbeit, Markierung übern Bach, super geklappt, zurück auf Umwegen in großem Bogen :-)) Walk-up mit Geländeübergang Walk-up, 1.Schuss fällt, weiter im Fuß, 2. Schuss, Markierung fällt an den Waldrand; Paule geht raus, nimmt meine Hilfe an, pickt und kommt .... sucht den Umweg ....übern Bach zurück ;-))

2.Workingtest "Alt trifft Jung",

im Juni 2018

Zu diesem Workingtest meldete ich uns bei A an, weil Paula trotz ihrer inzwischen 8 Jahren, sehr motiviert, arbeitswillig und mit guter Kondition war. Außerdem waren die Richterinnen: Petra Behringer, Monika Schönbach und Evelyn Schlösser sehr passend für uns und ich hatte ein gutes Gefühl!!! Wir reisten entspannt an und sahen, dass alles gut vorbereitet und organisiert war. Die Richterinnen begrüßten alle Teilnehmer und schon konnte es los gehen. Zum Glück waren an diesem heißen Tag alle Aufgaben im schattigen Wald und am Ende konnten sich alle Hunde im kleinen See erfrischen. Die Aufgaben bestanden A-typischerweise in Markierungen in allen möglichen Variationen (Evelyn Schlösser), einer großen Suche als Teamaufgabe (Monika Schönbach) und einer Kombiaufgabe: Fußarbeit - Voran - Suche - Markierung - Halbblind (Petra Behringer). Unser Team bekam für die Fußarbeit jeweils volle Punktzahl (= 20 Pkt), für die große Suche volle Punktzahl (20 Pkt.) und für die Teilaufgaben Markierungen 5-7-7-6-7-10 Punkte. Das heißt für uns also im Training zurück zu den Basics: MARKIERUNGEN! Ich war überrascht, dass Paula sich bei den Markierungen so schwer getan hatte. Sie ließ sich trotzdem sehr gut einweisen und es hat mich sehr gefreut, dass wir als Team so gut zusammen gearbeitet haben und sie meine Unterstützung so gut angenommen hatte. Punktzahl zusammen: 82 / 100 Punkten = SEHR GUT

3.Workingtest "Stormy Weather",

im Juli 2018

Nach dem letzten erfolgreichen Workingstest vor 2 Wochen, war ich gut motiviert, auch dieses Mal wieder mit Paula einen Workingstest zu bestehen!!! Das Gelände in Allersberg bietet alles, was man für einen vielseitigen WT braucht... Die 5 Richter waren: Volders(B), Vivijs(B), Lazzeretto(I), Theuerkauf(D), Koch(D). Die Aufgaben waren sehr abwechslungsreich, interessant und anspruchsvoll. Es waren gleich 2 Teamaufgaben dabei, eine Wasseraufgabe und eine klassische Doppelmarkierung. Zu Beginn des Richtens machte uns die Sonderleitung darauf aufmerksam, dass es vor allem auf die "BASICS" ankommen wird!!!! Wir sind gespannt! Bei jeder einzelnen Aufgabe spürte man - anders als bei "Alt trifft Jung" - die Anspannung aller Teilnehmer und die strengen Maßstäbe der Richter! Die ersten Teams kamen zum Teil frustriert von den Aufgaben, weil "nicht bestanden"... Diese Tatsache und auch das heiße Wetter drückte natürlich sehr auf die Stimmung. Unsere Aufgaben liefen recht gut, habe aber zu viele Punkte verloren, weil ich Paula zur "Sicherheit" mit Kommandos wie Fuß, Sitz unterstützte. Ich hatte den Eindruck, dass es gar nicht um die Erfüllung der Aufgabe ging, sondern NUR um die "Freifolge" (was natürlich auch wichtig ist) und bei diesem WT zu streng bewertet wurde. Gegen Ende - bei unserer letzten Team-Aufgabe - wurde für Paula der Druck zu groß und fing an zu fiepen. Das war dann auch für uns eine "NULL" und haben leider diesen WT NICHT BESTANDEN.

82 Pkt

leider nicht bestanden !

Workingtest  "am Saugraben",

im Oktober 2018

In diesem Jahr sollte unser Abschluss der kleine WT "Am Saugraben" werden. Deshalb meldete ich uns kurz vorher an, um unter den Augen eines sehr erfahrenen Richter-Teams: Jörg Mente und Ursula Friedrich unsere Leistungen unter Beweis stellen zu können. Dieser WT ist wirklich ein Geheimtipp für diejenigen Hundeführer, die das ruhige und heimelige Ambiente mögen. Es war eine Wohltat, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und nach den gearbeiteten Retriev's von den Richtern auch deren Einschätzung bzw die Punktzahl gesagt zu bekommen! Es waren insgesamt 5 Aufgaben: - kleine Suche über Wasser ins Suchengebiet - Mark auf eine Insel und Verleitmark auf dem Rückweg, das dann ebenfalls   geholt werden sollte - Fußarbeit und Markierung - Markierung und Halbblind - 2 Markierungen über einen ca 50 cm hohen Holzzaun Unser Team hat alle Aufgaben gut bis sehr gut gearbeitet. Bei der letzten Aufgabe mit dem Holzzaun haben wir sogar volle Punktzahl bekommen, obwohl wir diese Art von Retriev's noch nicht geübt hatten. Bei den anderen Aufgaben gab es immer wieder Minuspunkte, weil Paula entweder schlecht markiert hat oder beim Wasser den Weg zurück über Umwege genommen hatte. Und nun kommts: ICH habe bei Aufgabe Nr. 2, die mit der Verleitung, einen groben Fehler gemacht. Als Paula sich schüttelte ließ sie das Dummy fallen und schaute zur Verleitung. In dem Moment war ich mir nicht sicher, ob sie dahin rennt und habe ihr mit meinem Kommando "Apport" nochmal das Dummy in Erinnerung gerufen und diese Aufforderung wurde als NULL bewertet! Dieser Verstoß gegen die Regeln war mir leider bis dahin nicht bekannt, werde ich mir aber sicher merken!!! Als Resümee würde ich sagen: Paula hat mit ihren fast 9 Jahren alles gegeben, viel Arbeitseifer gezeigt und Spaß daran gehabt (hat die Richterin bestätigt) und das war das Ziel dieses Tages!!!

leider nicht bestanden !