Training

2012

2014

2016

Labrador-of-hohenlohe.de

„Ein Hund ist wie ein Herz auf vier Beinen.“ (Irisches Sprichwort)

Dummy-Training

Retriever sind Apportierhunde aus Leidenschaft. Dieser Veranlagung wollten wir Rechnung tragen und haben uns auf die Suche nach geeigneten Möglichkeiten begeben. Zuerst trainierten wir in größeren Abständen in der Pfalz und merkten schnell, dass wir mehr wollten. Bald suchte ich in unserer Umgebung nach einem Trainer, der auch diese Leidenschaft vermittelt.     Training Gaildorf bei Anne Dorner.             Einzeltraining, Gruppentraining, Basics der Dummyarbeit   Training Nürnberg bei Rainer Kern.             Intensives Gruppentraining von A zu F! Themenbezogene Sondertrainings.   Training bei Jörg Heppner.             Gruppentraining - Wiederaufbau und Intensivierung nach überstandener Krankheitssphase
1.Schnupper Workingtest, im Mai 2013 Der Schäufele-Cup in Allersberg/Nürnberg war der Auftakt von 3 SWT, die ich uns für das Jahr vorgenommen hatte. Es waren sehr viele Teams am Start, weil außer den Schnupperern auch A- und F-Niveau geprüft wurden. Dank der sehr guten Organisation war das aber alles kein Problem. Das ansprechende „Catering“ und der „alles-für-den-Hund-Verkaufsstand“ ließen auch in den Wartepausen keine Wünsche offen…. Paula war super ! Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die Aufgaben waren relativ leicht. Alles nur (!) Markierungen auf kurze Entfernungen (ca. 30 m). Bei  jeder Aufgabe wurde mit Schuss gearbeitet. Kein Problem für Paula. Eine Aufgabe war mit Wasser und in einer anderen ein kleines Voran eingebaut. Von den Richtern wurde auch der Hundeführer mit beurteilt.  Von 5 Aufgaben haben wir 4 mit durchschn. 18 Punkten geschafft! Nur bei 1 Aufgabe habe ich Paula geschickt, bevor mir der Richter das Zeichen gab und das war dann ein gravierender Fehler, der uns Punkte kostete. Zum Glück ist mir das nur jetzt beim Schnuppertraining passiert. Aber wirklich, es war ein super Tag, schönes Wetter, und die Richter waren auch o.k. 2.Schnupper Workingtest, im Juni 2013 Unser 2. SWT fand bei Augsburg statt: Young-Star-Trophy. Auch hier gaben wir uns alle Mühe, trotz Aufregung und Anspannung unser Bestes zu geben und unter den Augen erfahrener Richter unter Beweis zu stellen. Das Ergebnis war ebenfalls ein „GUT“. Die Aufgaben, diesmal ohne Wasser, waren 1. Markierung und Voran im Wald, 2. im hohen Gras/Schilf zwei Markierungen (etwas schwer, hätte auch Paula auf das 2. suchen lassen können) und 3. Zwei Markierungen auf einer Linie: erste selber holen, zweite der Hund, am Werfer vorbei. Bedingt durch die warme Witterung wurde dann die letzte Aufgabe gestrichen.   Bei allen Aufgaben arbeitete Paula sehr konzentriert und willig. Die Verlustpunkte entstanden eher durch meine Unerfahrenheit im Umgang mit ungewohnten Aufgaben. Wie sollte ich jetzt Paula schicken, um zum schnellstmöglichen Erfolg zu kommen? Diese Erfahrung fand ich sehr wichtig für mich, um dann mit mehr Sicherheit an den 3. SWT heranzugehen. 3.Schnupper Workingtest, im August 2013 Schnuppern im Forst Es wird an diesem Sonntag, 25. August, den ganzen Tag durchgehend regnen! Trotzdem ließen wir uns davon nicht abhalten und fuhren Richtung Nürnberg, nach Sulzbach-Rosenberg. Richter waren das Ehepaar Behringer, das musste sein! Und auch hier tolle Aufgaben, alles im Wald und ein schöner Mix aus (Memory)-Markierungen, Steadyness, Vertrauen und Suche. Wie Petra B. selbst sagt: auf A-Niveau und immer so gestaltet, dass der Hund zum Erfolg kommt und das Team noch was gelernt hat. Die letzte Aufgabe war trotz später Nachmittagsstunde und regennassen Hunden und Herrchen eine interessante Wasseraufgabe: Team steht auf einem Waldweg und sieht nicht den kleinen Waldsee, der in kurzer Entfernung davor nach einer Ufersteigung liegt und eingewachsen ist. Schütze und Werfer stehen oben am Uferrand und werfen eine beschossene Markierung ins Wasser. Ganz leise ist der „Platsch“ zu hören und jetzt sollte der Hund das Dummy holen …. Paula hat mit bei dieser Aufgabe überrascht, denn ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie diese Aufgabe nach diesem langen anstrengenden Tag noch meistern würde! Aber sie hat es geschafft! Bewertungen und für unser Team insgesamt ein Prädikat „GUT“.
Trainingsstunde bei Anke Lehne, Januar 2014 Paulas Futterneigung auf Feld und Flur nahm unkontrolliert zu, so dass ich beschloss, mir fachlichen Rat einzuholen. Durch das Buch „Jagdhundeführung“ von Anke Lehne, bin ich auf sie aufmerksam geworden und von ihrer ruhigen, positiven Art mit Problemen im Alltag umzugehen, beeindruckt. Außerdem wohnt sie in näherer Umgebung, also rief ich kurzerhand bei ihr an. Ein Termin wurde schnell gefunden und mit Leckerchen, Pfeife und Klicker ausgerüstet, trafen wir eine Woche später  Anke Lehne! Zuerst haben wir uns kurz ausgetauscht, wo das Problem liegt und schon hat Anke potenzielle Beute aus dem Kühlregal geholt: gefrorene Kaninchen! Und auf ihrem idyllisch gelegenen Grundstück verteilt. Als Paula dann das Gebiet durchstreifen durfte, setzte Anke gezielt den Clicker ein, als Paula auf einen Fund stieß. Paula wurde dafür bestätigt und erhielt eine Belohnung. Schnell hat sie das verstanden und brachte uns alle umherliegenden Fundstücke ohne zu zögern! Als sie dann einen zufälligen Knochen fand, sah es kurz anders aus …. Sie verfiel in ihre Reccourcen-Verteidigung und wollte bei Annäherung entwischen. Als Anke sich dann ihr näherte, sie bestätigte und ruhig auf sie einging, wurde Paula klar, dass sie etwas Tolles gemacht hat und dafür belohnt werden wird. Bereitwillig gab sie uns ihren Fund aus und alle waren erfolgreich! Außerdem gab mir Anke noch kleine Ideen mit auf den Weg, wie ich Paula spielerisch zeigen kann, dass ich ihr zu ihrer Beute verhelfen kann, um das Vertrauen wieder aufzubauen. Seit dem funktioniert es unterwegs viel besser! Sie ist nicht mehr so beutefixiert, sondern mehr an dem interessiert, dass wir zusammen die Gegend erkunden. Ab und zu zeigt sie mir dann, wenn sie etwas ganz Tolles gefunden hat !!!
Foto: Labrador-of-Hohenlohe Foto: Labrador-of-Hohenlohe Foto: Labrador-of-Hohenlohe

Weihnachtsworkingtest, im Dezember 2014

Die Trainingsgruppe von Rainer Kern, der ich seit Nov. 2014 beigetreten bin, veranstaltete am Nikolaustag einen (inoffiz.) Workingtest für alle Gruppe S-A-F. Im Jahr 2014 hatten wir noch keine Gelegenheit, einen WT zu besuchen und so nutzten wir diesen, um unser "Können" abfragen zu lassen! Die Richter waren: Kern / Pfannenstiel / Ziegler, ein entspanntes Team mit individuellen Vorlieben und Aufgaben! Da es keine "Bewertungen" in dem Sinne wie bei einem offiz. WT gab, waren wir auch ziemlich entspannt. In den Wochen zuvor bin ich relativ wenig zum trainieren gekommen und so war es mir gerade recht, nur "just for fun" mitzumachen. Was mich sehr gefreut hat war der Eifer und die Bereitschaft von Paula, ordentlich Fuß zu laufen und meine Anweisungen anzunehmen! Ich konnte sehen, wie begeistert und ausdauernd sie war, und das Dummy auch auf Entfernung und trotz Hindernisse nicht aus den Augen verlor. Bei dem Hindernis "Wasser" allerdings suchte sie nach Alternativen für den Rückweg um nicht bei 1°C nass zu werden und nahm gleich einen Umweg bei der Rückgabe bzw. zögerte in einer anderen Aufgabe, den Bach zu überqueren. Das kostete uns zwar Punkte, aber das Lob des Richters, der unsere Teamarbeit positiv bewertete,  war mehr wert! Wir waren zufrieden und konnten das Jahr mit einem guten Gefühl und mit neuen Herausforderungen für 2015 abschließen. Markierung und kleine Suche T1: Schuss, Markierung fällt hinter eine Hecke in die Tiefe; Paula hatte dabei das Problem, in die Tiefe zu gehen ....., nahm aber jedes Kommando von mir als Hilfestellung an. T2: Kleine Suche in einem begrenzten Gebiet mit niedrigem Bewuchs, dabei ging sie oft drüber hinaus, zu sehr in die Tiefe.... Markierung mit Geländeübergang Fußarbeit, Markierung übern Bach, super geklappt     zurück auf Umwegen in großem Bogen :-)) Walk-up mit Geländeübergang Walk-up, 1.Schuss fällt, weiter im Fuß, 2. Schuss, Markierung fällt an den Waldrand; Paule geht raus, nimmt meine Hilfe an, pickt und kommt .... sucht den Umweg ....übern Bach zurück ;-))

Training bei Rainer Kern, Juni 2015

Heelwork, ein Treffen mit der Schwester Luna und Lotte Es war ein sehr heißes Wochenende, an dem wir unsere Freunde und Paulas Schwester aus der Pfalz bei uns erwarten durften. Anlass war außerdem auch ein gemeinsames Training beim Reiner Kern. Alles klappte super und die Freude war riesig, als wir uns nach so langer Zeit wiedergesehen haben. Nach der labradortypischen Begrüßung am Wasser machten wir es uns in unserem schattigen Garten gemütlich und tauschten uns über alle möglichen Hundethemen aus. Der Pfälzer Wein ließ uns dabei den Abend nicht lange werden. Am Sonntag machten wir uns dann gemeinsam auf den Weg in Rainers Revier nach Fernabrünst. Bei den immer noch heißen Temperaturen kam uns der Weiher auf seinem Gelände gerade gelegen, die Hunde am und im Wasser zu trainieren. Rainer achtete dabei auf gute Fußarbeit und nutzte die Anziehungskraft des Wassers zum Training des Gehorsams! Dazwischen spendete uns der Wald die angenehme Kühle in den Pausen. Wir haben alle viele schöne Hinweise zu unserem Training bekommen. Ganz besonders in Erinnerung blieb mir, dem Hund seine Erwartungen nicht zu erfüllen, z.Bsp. wenn er zeigt, dass es jetzt gleich ans Wasser geht, dann einfach dran vorbei laufen.... das hilft auch bei den sehr triebigen Hunden dass sie dadurch nicht zu hoch drehen. Für unser Team galt an diesem Trainingstag: nicht so peniebel mit der Fußarbeit im Dummytraining! Wir sollten Fußarbeit getrennt vom Dummytraining trainieren, damit Paula wieder ihren Arbeitstrieb entwickeln kann....

Training bei Rainer Kern, Juni 2015

Ein traumhaftes Gelände mit 3 wunderschönen Seen erwarteten uns zu einem Wasserseminar mit Rainer Kern. Die Seen waren mit Schilf und Seerosen bewachsen und mittendrin eine unberührte Insel. Einfach toll. Zuerst erklärte Rainer die Aufgaben, die wie ein Workingtest aufgestellt waren. Ich war gespannt, wie wir das meistern werden, denn seit 1/2 Jahr haben wir nicht viel trainiert.Doch schon bei der ersten Aufgabe hat mich Paula überrascht, als sie direkt die Markierung mitten aus dem Schilf holte und vor allem mit Begeisterung bei der Sache war! Die 2. Aufgabe bestand darin, das Dummy aus den Seerosen zu fischen und danach das Halbblind aus diesen zu arbeiten.Paula machte alles richtig!!! Es hat richtig Spaß gemacht, ihr beim Arbeiten zuzuschauen und sowenig wie möglich einzugreifen. Die 3. Aufgabe war dann eine Markierung auf der Insel. Schwierigkeit dabei war, durch die Seerosen hindurch zu gehen. Ich habe nur "Apport" gesagt, den Rest hat sie alleine gemacht. Sie hat toll markiert und auch die Fallstelle auf der Insel trotz unwegsamen Gelände (Seerosen)  im Kopf behalten. Man konnte spüren, wie in ihr der Arbeitstrieb erwacht war. Ich habe sogar das Gefühl gehabt, dass sie das mal wieder gebraucht hat und sich mal wieder richtig anstrengen wollte. Das letzte war eine Kombiaufgabe: Fußarbeit, kleine Suche, Fußarbeit, Markierung! Paula hat auch hier vollen Einsatz gezeigt. Allerdings habe ich sie falsch in die kleine Suche geschickt und ihr damit die Suche erschwert. Die Markierung danach war wieder ein Kinderspiel. Das Dummy flog zwar wieder in eine Schilfinsel mitten auf dem Wasser, doch auch hier zeigte Paula schöne Markierfähigkeit und ließ sich trotz dem wechselnden Gelände und des nichtsichtigen Dummys nicht von ihrem Ziel abhalten, das Dummy zu finden. Es war ein schöner Tag mit vielen Aha´s und wertvollen Tipps fürs Training zu Hause.
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„Ein Hund ist wie ein Herz auf vier Beinen.“ (Irisches Sprichwort)

Dummy-Training

Retriever sind Apportierhunde aus Leidenschaft. Dieser Veranlagung wollten wir Rechnung tragen und haben uns auf die Suche nach geeigneten Möglichkeiten begeben. Zuerst trainierten wir in größeren Abständen in der Pfalz und merkten schnell, dass wir mehr wollten. Bald suchte ich in unserer Umgebung nach einem Trainer, der auch diese Leidenschaft vermittelt.     Training Gaildorf bei Anne Dorner.             Einzeltraining, Gruppentraining, Basics der Dummyarbeit   Training Nürnberg bei Rainer Kern.             Intensives Gruppentraining von A zu F Themenbezogene Sondertrainings   Training bei Jörg Heppner             Gruppentraining - Wiederaufbau und Intensivierung nach überstandener Krankheitssphase
1.Schnupper Workingtest, im Mai 2013 Der Schäufele-Cup in Allersberg/Nürnberg war der Auftakt von 3 SWT, die ich uns für das Jahr vorgenommen hatte. Es waren sehr viele Teams am Start, weil außer den Schnupperern auch A- und F-Niveau geprüft wurden. Dank der sehr guten Organisation war das aber alles kein Problem. Das ansprechende „Catering“ und der „alles-für-den-Hund-Verkaufsstand“ ließen auch in den Wartepausen keine Wünsche offen…. Paula war super ! Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die Aufgaben waren relativ leicht. Alles nur (!) Markierungen auf kurze Entfernungen (ca. 30 m). Bei  jeder Aufgabe wurde mit Schuss gearbeitet. Kein Problem für Paula. Eine Aufgabe war mit Wasser und in einer anderen ein kleines Voran eingebaut. Von den Richtern wurde auch der Hundeführer mit beurteilt.  Von 5 Aufgaben haben wir 4 mit durchschn. 18 Punkten geschafft! Nur bei 1 Aufgabe habe ich Paula geschickt, bevor mir der Richter das Zeichen gab und das war dann ein gravierender Fehler, der uns Punkte kostete. Zum Glück ist mir das nur jetzt beim Schnuppertraining passiert. Aber wirklich, es war ein super Tag, schönes Wetter, und die Richter waren auch o.k. 2.Schnupper Workingtest, im Juni 2013 Unser 2. SWT fand bei Augsburg statt: Young-Star-Trophy. Auch hier gaben wir uns alle Mühe, trotz Aufregung und Anspannung unser Bestes zu geben und unter den Augen erfahrener Richter unter Beweis zu stellen. Das Ergebnis war ebenfalls ein „GUT“. Die Aufgaben, diesmal ohne Wasser, waren 1. Markierung und Voran im Wald, 2. im hohen Gras/Schilf zwei Markierungen (etwas schwer, hätte auch Paula auf das 2. suchen lassen können) und 3. Zwei Markierungen auf einer Linie: erste selber holen, zweite der Hund, am Werfer vorbei. Bedingt durch die warme Witterung wurde dann die letzte Aufgabe gestrichen.   Bei allen Aufgaben arbeitete Paula sehr konzentriert und willig. Die Verlustpunkte entstanden eher durch meine Unerfahrenheit im Umgang mit ungewohnten Aufgaben. Wie sollte ich jetzt Paula schicken, um zum schnellstmöglichen Erfolg zu kommen? Diese Erfahrung fand ich sehr wichtig für mich, um dann mit mehr Sicherheit an den 3. SWT heranzugehen. 3.Schnupper Workingtest, im August 2013 Schnuppern im Forst Es wird an diesem Sonntag, 25. August, den ganzen Tag durchgehend regnen! Trotzdem ließen wir uns davon nicht abhalten und fuhren Richtung Nürnberg, nach Sulzbach-Rosenberg. Richter waren das Ehepaar Behringer, das musste sein! Und auch hier tolle Aufgaben, alles im Wald und ein schöner Mix aus (Memory)-Markierungen, Steadyness, Vertrauen und Suche. Wie Petra B. selbst sagt: auf A-Niveau und immer so gestaltet, dass der Hund zum Erfolg kommt und das Team noch was gelernt hat. Die letzte Aufgabe war trotz später Nachmittagsstunde und regennassen Hunden und Herrchen eine interessante Wasseraufgabe: Team steht auf einem Waldweg und sieht nicht den kleinen Waldsee, der in kurzer Entfernung davor nach einer Ufersteigung liegt und eingewachsen ist. Schütze und Werfer stehen oben am Uferrand und werfen eine beschossene Markierung ins Wasser. Ganz leise ist der „Platsch“ zu hören und jetzt sollte der Hund das Dummy holen …. Paula hat mit bei dieser Aufgabe überrascht, denn ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie diese Aufgabe nach diesem langen anstrengenden Tag noch meistern würde! Aber sie hat es geschafft! Bewertungen und für unser Team insgesamt ein Prädikat „GUT“.
Trainingsstunde, Januar 2014 Paulas Futterneigung auf Feld und Flur nahm unkontrolliert zu, so dass ich beschloss, mir fachlichen Rat einzuholen. Durch das Buch „Jagdhundeführung“ von Anke Lehne, bin ich auf sie aufmerksam geworden und von ihrer ruhigen, positiven Art mit Problemen im Alltag umzugehen, beeindruckt. Außerdem wohnt sie in näherer Umgebung, also rief ich kurzerhand bei ihr an. Ein Termin wurde schnell gefunden und mit Leckerchen, Pfeife und Klicker ausgerüstet, trafen wir eine Woche später  Anke Lehne! Zuerst haben wir uns kurz ausgetauscht, wo das Problem liegt und schon hat Anke potenzielle Beute aus dem Kühlregal geholt: gefrorene Kaninchen! Und auf ihrem idyllisch gelegenen Grundstück verteilt. Als Paula dann das Gebiet durchstreifen durfte, setzte Anke gezielt den Clicker ein, als Paula auf einen Fund stieß. Paula wurde dafür bestätigt und erhielt eine Belohnung. Schnell hat sie das verstanden und brachte uns alle umherliegenden Fundstücke ohne zu zögern! Als sie dann einen zufälligen Knochen fand, sah es kurz anders aus …. Sie verfiel in ihre Reccourcen-Verteidigung und wollte bei Annäherung entwischen. Als Anke sich dann ihr näherte, sie bestätigte und ruhig auf sie einging, wurde Paula klar, dass sie etwas Tolles gemacht hat und dafür belohnt werden wird. Bereitwillig gab sie uns ihren Fund aus und alle waren erfolgreich! Außerdem gab mir Anke noch kleine Ideen mit auf den Weg, wie ich Paula spielerisch zeigen kann, dass ich ihr zu ihrer Beute verhelfen kann, um das Vertrauen wieder aufzubauen. Seit dem funktioniert es unterwegs viel besser! Sie ist nicht mehr so beutefixiert, sondern mehr an dem interessiert, dass wir zusammen die Gegend erkunden. Ab und zu zeigt sie mir dann, wenn sie etwas ganz Tolles gefunden hat !!!
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Training bei Rainer Kern, Juni 2015

Heelwork, ein Treffen mit der Schwester Luna und Lotte Es war ein sehr heißes Wochenende, an dem wir unsere Freunde und Paulas Schwester aus der Pfalz bei uns erwarten durften. Anlass war außerdem auch ein gemeinsames Training beim Reiner Kern. Alles klappte super und die Freude war riesig, als wir uns nach so langer Zeit wiedergesehen haben. Nach der labradortypischen Begrüßung am Wasser machten wir es uns in unserem schattigen Garten gemütlich und tauschten uns über alle möglichen Hundethemen aus. Der Pfälzer Wein ließ uns dabei den Abend nicht lange werden. Am Sonntag machten wir uns dann gemeinsam auf den Weg in Rainers Revier nach Fernabrünst. Bei den immer noch heißen Temperaturen kam uns der Weiher auf seinem Gelände gerade gelegen, die Hunde am und im Wasser zu trainieren. Rainer achtete dabei auf gute Fußarbeit und nutzte die Anziehungskraft des Wassers zum Training des Gehorsams! Dazwischen spendete uns der Wald die angenehme Kühle in den Pausen. Wir haben alle viele schöne Hinweise zu unserem Training bekommen. Ganz besonders in Erinnerung blieb mir, dem Hund seine Erwartungen nicht zu erfüllen, z.Bsp. wenn er zeigt, dass es jetzt gleich ans Wasser geht, dann einfach dran vorbei laufen.... das hilft auch bei den sehr triebigen Hunden dass sie dadurch nicht zu hoch drehen. Für unser Team galt an diesem Trainingstag: nicht so peniebel mit der Fußarbeit im Dummytraining! Wir sollten Fußarbeit getrennt vom Dummytraining trainieren, damit Paula wieder ihren Arbeitstrieb entwickeln kann....

Training bei Rainer Kern, Juni 2015

Ein traumhaftes Gelände mit 3 wunderschönen Seen erwarteten uns zu einem Wasserseminar mit Rainer Kern. Die Seen waren mit Schilf und Seerosen bewachsen und mittendrin eine unberührte Insel. Einfach toll. Zuerst erklärte Rainer die Aufgaben, die wie ein Workingtest aufgestellt waren. Ich war gespannt, wie wir das meistern werden, denn seit 1/2 Jahr haben wir nicht viel trainiert.Doch schon bei der ersten Aufgabe hat mich Paula überrascht, als sie direkt die Markierung mitten aus dem Schilf holte und vor allem mit Begeisterung bei der Sache war! Die 2. Aufgabe bestand darin, das Dummy aus den Seerosen zu fischen und danach das Halbblind aus diesen zu arbeiten.Paula machte alles richtig!!! Es hat richtig Spaß gemacht, ihr beim Arbeiten zuzuschauen und sowenig wie möglich einzugreifen. Die 3. Aufgabe war dann eine Markierung auf der Insel. Schwierigkeit dabei war, durch die Seerosen hindurch zu gehen. Ich habe nur "Apport" gesagt, den Rest hat sie alleine gemacht. Sie hat toll markiert und auch die Fallstelle auf der Insel trotz unwegsamen Gelände (Seerosen)  im Kopf behalten. Man konnte spüren, wie in ihr der Arbeitstrieb erwacht war. Ich habe sogar das Gefühl gehabt, dass sie das mal wieder gebraucht hat und sich mal wieder richtig anstrengen wollte. Das letzte war eine Kombiaufgabe: Fußarbeit, kleine Suche, Fußarbeit, Markierung! Paula hat auch hier vollen Einsatz gezeigt. Allerdings habe ich sie falsch in die kleine Suche geschickt und ihr damit die Suche erschwert. Die Markierung danach war wieder ein Kinderspiel. Das Dummy flog zwar wieder in eine Schilfinsel mitten auf dem Wasser, doch auch hier zeigte Paula schöne Markierfähigkeit und ließ sich trotz dem wechselnden Gelände und des nichtsichtigen Dummys nicht von ihrem Ziel abhalten, das Dummy zu finden. Es war ein schöner Tag mit vielen Aha´s und wertvollen Tipps fürs Training zu Hause.
Foto: Labrador-of-Hohenlohe Foto: Labrador-of-Hohenlohe Foto: Labrador-of-Hohenlohe

Weihnachtsworkingtest, im Dezember 2014

Die Trainingsgruppe von Rainer Kern, der ich seit Nov. 2014 beigetreten bin, veranstaltete am Nikolaustag einen (inoffiz.) Workingtest für alle Gruppe S-A-F. Im Jahr 2014 hatten wir noch keine Gelegenheit, einen WT zu besuchen und so nutzten wir diesen, um unser "Können" abfragen zu lassen! Die Richter waren: Kern / Pfannenstiel / Ziegler, ein entspanntes Team mit individuellen Vorlieben und Aufgaben! Da es keine "Bewertungen" in dem Sinne wie bei einem offiz. WT gab, waren wir auch ziemlich entspannt. In den Wochen zuvor bin ich relativ wenig zum trainieren gekommen und so war es mir gerade recht, nur "just for fun" mitzumachen. Was mich sehr gefreut hat war der Eifer und die Bereitschaft von Paula, ordentlich Fuß zu laufen und meine Anweisungen anzunehmen! Ich konnte sehen, wie begeistert und ausdauernd sie war, und das Dummy auch auf Entfernung und trotz Hindernisse nicht aus den Augen verlor. Bei dem Hindernis "Wasser" allerdings suchte sie nach Alternativen für den Rückweg um nicht bei 1°C nass zu werden und nahm gleich einen Umweg bei der Rückgabe bzw. zögerte in einer anderen Aufgabe, den Bach zu überqueren. Das kostete uns zwar Punkte, aber das Lob des Richters, der unsere Teamarbeit positiv bewertete,  war mehr wert! Wir waren zufrieden und konnten das Jahr mit einem guten Gefühl und mit neuen Herausforderungen für 2015 abschließen. Markierung und kleine Suche T1: Schuss, Markierung fällt hinter eine Hecke in die Tiefe;Paula hatte dabei das Problem, in die Tiefe zu gehen ....., nahm aber jedes Kommando von mir als Hilfestellung an. T2: Kleine Suche in einem begrenzten Gebiet mit niedrigem Bewuchs, dabei ging sie oft drüber hinaus, zu sehr in die Tiefe.... Markierung mit Geländeübergang Fußarbeit, Markierung übern Bach, super geklappt, zurück auf Umwegen in großem Bogen :-)) Walk-up mit Geländeübergang Walk-up, 1.Schuss fällt, weiter im Fuß, 2. Schuss, Markierung fällt an den Waldrand; Paule geht raus, nimmt meine Hilfe an, pickt und kommt .... sucht den Umweg ....übern Bach zurück ;-))

mit Anke Lehne